Terrestrische Navigation

Man kann vielleicht darüber streiten, ob die Navigation auf Sicht die sicherste Art der Navigation ist. Eins ist sicher. Sie vermittelt das beste Gefühl der Sicherheit, denn mit meinem Fernglas kann ich den Felsen, den ich gerade umfahren möchte, sehen und peilen. Ich navigiere entsprechend der aktuellen Beobachtungen und nicht aufgrund anonymer Zahlen und Kursberechnungen.

In dieser Rubrik geht es um das Koppeln, Schießen und Peilen … und um die Hilfsmittel dazu.

 

Astro-Navigation

Auch wenn die elektronischen Navigationshilfen heute die Orts- und Kursbestimmung demystifiziert zu haben scheinen … das Wissen, seinen Standort im Zweifelsfall alleine aus der Beobachtung der Sterne, der Sonne und des Mondes, auch ohne die ganzen elektronischen Helferlein, mit ausreichender Genauigkeit bestimmen zu können, beruhigt doch ungemein!

Und obendrein macht es doch auch Spaß, sich nicht nur mit den Gesetzmäßigkeiten des Sternenhimmels zu beschäftigen, sondern diese auch noch ganz kostenlos ausnutzen zu dürfen.

 

 

Elektronische Navigation

Schon viele Jahre, bevor das GPS in unsere Autos Einzug gehalten hat, haben sich die Navigatoren auf Schiffen elektronische Hilfen zur Bestimmung ihres Standortes an Bord geholt. Die bekanntesten Vorfahren des GPS waren DECCA und LORAN, beides auf landgestützte Funksignale basierende Systeme.

Aber nicht nur für die Ortsbestimmung nutzen wir die Vorteile der Elektronik. Mit dem Echolot sind wir immer über die Tiefe des Wassers unter dem Kiel informiert, mit dem Sonar können wir unter Wasser sogar nach vorne sehen. Radar und AIS warnen uns, wenn andere Schiffe uns zu nahe kommen und im Bereich der Wettervorhersage ist die Elektronik auch nicht mehr wegzudenken.